19  Freiwillige Feuerwehr Groß Stelzendorf  03

2013 Göllersdorf, Groß Stelzendorf 137

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NOTRUF 122

EURONOTRUF 112

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Europäischer Notruf 112

 

 

112 - ist eine EU weite Notrufnummer.

 

Neben den klassischen nationalen Notrufen für Feuerwehr, Exekutive und Rettung, - in Österreich 122, 133, 144 – gibt es seit einigen Jahren in fast ganz Europa eine einheitliche Notrufnummer, mit der man Hilfe herbeiholen kann – 112.

Grundsätzlich sind alle Notrufe kostenlos, sowohl die nationalen, als auch der Euro-Notruf. Auch im Ausland sollte man keine Probleme haben.

 

                               WO ist etwas passiert (genaue Ortsangaben, ev. auch Zufahrten, usw.)

                               WAS ist passiert (z.B. Brand, Verkehrsunfall mit/ohne eingeklemmten Personen, usw.)

                               WIEVIELE Personen sind betroffen, verletzt, ....

                               WER ist der Anrufer (Name, Telefon. Rückrufmöglichkeit)

 

Die 112 wird in Österreich nicht auf eine eigene Notrufzentrale geroutet, sondern an die nächste Polizeidienststelle.

Der Beamte leitet dann alle notwendigen Maßnahmen ein. Er verständigt die für den jeweiligen Notfall benötigten Einsatzkräfte. Die nationalen Notrufe gibt es aber nach wie vor und sie bleiben auch.

 

Der Euro-Notruf 112 stellt den einheitlichen EU-weiten Notruf dar, der bereits in 27 Mitgliedsstaaten gilt.

In Österreich informiert der Zivilschutzverband mit einer Kampagne und auf seiner Homepage http://www.siz.cc über die Nummer, die für alle Notfälle,

am Handy und im Ausland gewählt werden kann.

 

 

Beim MOBILTELEFON – HANDY gibt es ein paar Besonderheiten und Vorteile:

 

Bei einem Mobiltelefon ist der Euronotruf fast immer ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe des PIN-Codes oder Aufhebung der Tastensperre wählbar. 

Man braucht nur ein in Europa verwendbares, funktionsfähiges Handy mit aufgeladenem Akku, bzw. einem Ladekabel, über

welches das Gerät extern mit Strom versorgt wird (Nur: ohne SIM-Karte gibt’s keine Rückrufmöglichkeit).

 

Wegen hohen Notrufmissbrauchs muss in den GSM-Netzen von Belgien, teilw. Italien, Rumänien, der Schweiz, Großbritannien und Zypern 
eine SIM-Karte eingelegt sein. Auch in Deutschland ist durch die Verordnung über Notrufverbindungen das Herstellen von Notrufverbindungen 
ohne betriebsbereite SIM-Karte seit dem 1. Juli 2009 nicht mehr möglich. 
Hat das Mobiltelefon keinen Empfang im Netz der eigenen SIM-Karte, wird automatisch über ein fremdes Netz vermittelt. 
Ein solcher Notruf hat im Mobilfunknetz Priorität, nötigenfalls wird eine andere Verbindung getrennt. 
Diese Priorisierung gilt für andere Notrufnummern meist nicht, wie beispielsweise für die Polizeirufnummer 133 in Österreich
 

WO ES KEIN HANDY-NETZ GIBT, GEHT AUCH KEIN EURO-NOTRUF!!!